Gesangverein Eichenkranz Dauernheim
Gesangverein Eichenkranz Dauernheim

Man nehme...

...viel Lust auf Neues, aber auch eine Portion Respekt vor der Tradition, dazu Aufbruch und Umbruch, Generationenwechsel bei den Älteren, viel Jugend im Boot, seit 2018 einen neuen Kinderchor, der aktuell an seinem Weihnachtsmusical "Stern über Bethlehem" probt - und den PopChor, mit jungem Repertoire und unter dem Motto "The Sound of Christmas" ebenfalls unterwegs in Richtung Fest der Feste. Dazwischen gibt es spannende Projekte, Besuche bei Nachbar- und Partnerchören, Konzerte an spannenden Orten, Ausflüge, Feste - und vor allem: Eine gute Gemeinschaft!

 

Mitsingen im Lied des Lebens

Es scheint, unser Gesangverein spiegelt nichts anderes wider, als das Auf und Ab der Melodien, die wir singen: Die Tonart wechselt von Dur nach Moll und wieder zurück, der Takt kann sich ändern, ebenso wie der Rhythmus und die Worte. Nur eins bleibt gleich durch die Jahrhunderte: die Musik - jene Sprache, die uns Menschen zueinander bringt, über alle Grenzen von Zeiten, Räumen und Generationen hinweg.

Wir sind froh und dankbar, ein paar Strophen dieses GANZ großen Liedes mitsingen zu dürfen. Oder, wie es unsere jüngsten Sängerinnen und Sänger bei einer ihrer Musical-Aufführungen mit den Worten von ABBA gesungen haben:

"Danke für die Lieder, die ich singe, danke für alle Freude, die sie bringen. Wer kann ohne sie leben? Und was wären wir alle ohne ein Lied oder einen Tanz? Darum sage ich: Danke für die Musik - Thank You For The Music!" 

Vier Chöre...

Kinderchor

Spaß ist garantiert!

Der im September 2018 neugegründete Kinderchor unter der Leitung von Thomas Kiersch hat zur Zeit noch keinen Namen. Das hindert ihn aber nicht daran, mit viel Elan, frech-fröhlichen Songs und aktuellen Chart-Hits nach Wunsch der jungen Sängerinnen und Sänger für beste Laune bei Klein und Groß zu sorgen. Man hat im ersten Jahr des Bestehens bereits einige Auftritte absolviert und probt aktuell am Musical "Stern über Bethlehem".

PopChor

Jung und spritzig

Der PopChor hat sich im Jahr 2013 gegründet und ist offen für alle zwischen 16 und 45, die Spaß am Singen haben! Junggebliebene sind natürlich auch herzlich willkommen. Gesungen werden drei- bis vierstimmige Arrangements bekannter Songs aus den Bereichen Pop, Rock, Gospel sowie Stücke aus dem deutschen A-Capella-Bereich. Eben alles, was Rhythmus hat, gut klingt und Spaß macht. Aktuelles Projekt: "The Sound of Christmas".

Monday Singers

Immer wieder montags...

...treffen sich die "Monday Singers" im Alten Rathaus Dauernheim und feilen an ihrem Repertoire.

Die "Monday Singers"bringen von Gerd Harth mit viel Sensibilität arrangierten mehrstimmigen Männergesang zu Gehör, mal a cappella, mal mit Gitarre, Bluesharp und Rhythmusinstrumenten unterlegt, fröhlich-witzig bis nachdenklich, stets an das Herz und die Mitmenschlichkeit appellierend.

Stammchor

Gemischtes vom Blatt...

Der Stammchor besteht aus Sängerinnen und Sängern zwischen ca. 30 und 75 Jahren und verfügt über ein breitgefächertes Repertoire von klassischer Chorliteratur bis Gospel und Schlager. Aktuell entsteht - aufgrund mehrerer bereits erfolgreich gemeinsam umgesetzter Projekte - eine Chorgemeinschaft des Eichenkranz-Stammchores mit dem Sängerkranz Nidda.

...und ein Chorleiter

Thomas Kiersch hat sich als freiberuflicher Musikpädagoge, Leiter zahlreicher Chöre und Ensembles, Komponist und Projektleiter in der Region einen Namen gemacht. Ist der einstmals jüngste Bundeschorleiter des Niddatal-Sängerbundes damit am Ziel seiner Wünsche und auf der obersten Sprosse der Karriereleiter angelangt? Der Kreis-Anzeiger fragte nach bei dem musikalischen Allrounder aus Bellmuth, der seine ersten Lorbeeren bereits als Schüler der Gesamtschule Konradsdorf erwarb.

Es war damals das von Ihnen selbst komponierte Musical „First Love“, mit dem Sie bei Ihren Mitschülern, bei Lehrern und Eltern für Furore sorgten...
Thomas Kiersch: Hören Sie auf, die Erinnerung daran ist mir heute eher peinlich! Aber es ist schon wahr: „First Love“ markiert meine ersten musikalischen Gehversuche und beinhaltete für mich damals jede Menge Erfahrung, auch im Umgang mit Chor, Orchester, jungen Solisten, Regie, Bühne und Publikum.

Seitdem hat sich in Ihrer musikalischen Biografie jede Menge getan - wie viele Sängervereinigungen leiten Sie zurzeit?
Thomas Kiersch: Wenn man die Orte nimmt, an denen ich tätig bin, kommt man im Wesentlichen auf vier: Dauernheim, Nidda, Windecken und Dietesheim. Zählt man aber die diversen Untergruppen und Ensemble zusammen, sind es bedeutend mehr. Das große Plus für mich: Unter meinen Chören sind Männer-, Frauen- und gemischte Formationen, Ensemble mit eher traditioneller und andere mit innovativer Prägung. Nicht zu vergessen: meine 45 Klavierschülerinnen und -schüler, die Privatunterricht bei mir nehmen.

Bleibt das Privatleben dabei nicht auf der Strecke?
Thomas Kiersch: Sagen wir mal: Es gruppiert sich um all diese Verpflichtungen herum – denn jeder Chor erwartet ja nicht nur, dass ich die Singstunden professionell leite, sondern auch meine Anwesenheiten bei Auftritten, Ausflügen und Festen, neue Ideen, Zukunftsperspektiven.

Es klingt, als ob Sie Ihren Traumberuf gefunden hätten – unter anderen Umständen lässt sich eine solche Fülle wohl kaum bewältigen.
Thomas Kiersch: Das ist tatsächlich so. Und auch, wenn es für mich eine große Herausforderung war, mit 27 das Amt des Bundes-Chorleiter des Niddatal-Sängerbundes zu übernehmen – damals als jüngster Chorleiter seit Bestehen des Sängerkreises: Es hat sich gelohnt, mich mit vielen Menschen in Kontakt gebracht und mir erneut gezeigt, wie weit das Feld der Musik und des Chorgesangs ist. Es gibt viel zu tun und jede Menge neue Trends: Nach der Gospel-Welle setzen zurzeit die Wise Guys wichtige Impulse, ebenso das Pop-Quartett Maybebop um Oliver Gies. Ideen kommen auch aus dem Internet, per Youtube zum Beispiel, im Austausch mit anderen Chorleitern, auf Liederabenden und Fortbildungen.

Der Tradition können Sie aber, wie es scheint, durchaus ebenfalls Gutes abgewinnen? Immerhin war ihr Einstieg beim Niddatal-Sängerbund damals die Aufführung des Missa Katharina von Jacob de Haan zum 100-jährigen Jubiläum des Sängerkreises in der katholischen Liebfrauenkirche Nidda und im Dormitorium von Kloster Arnsburg. Ein modernes Werk zwar – aber als Messe doch eng mit geistlicher und liturgischer Tradition verbunden.
Thomas Kiersch: Ich kann geistlicher Literatur sehr viel abgewinnen, ebenso einem gut und spannend intonierten Romantiker wie Felix Mendelssohn-Bartholdy. Es kommt immer darauf an, die Literatur auszuwählen, die zu dem Chor passt, den ich gerade vor mir habe – und ihn gleichzeitig zu fordern, an seine Grenzen und darüber hinaus zu gehen.

Fühlen Sie sich generell wohl in Ihren Chören und Vereinen?
Thomas Kiersch: Absolut, sonst könnte ich diesen vielseitigen und anspruchsvollen Job nicht machen. Im Wesentlichen tragen mich meine Sängerinnen und Sänger, nehmen auch neue Ideen begeistert auf. Knacken und Knirschen im Gebälk – das gibt es auch in jeder Privatbeziehung. Und es lässt sich mit einem offenen Gespräch gut beseitigen.

Apropos privat: Spielen Sie eigentlich auch noch Klavier für sich – einfach so, zum Vergnügen?
Thomas Kiersch: Selbstverständlich! Das ist einerseits nötig, um für meine Klavierschüler in Übung zu bleiben – und andererseits nach wie vor eine große Freude.

Sie sagten schon, dass Musik und Gesang generell weite Felder sind, auf denen es immer etwas zu tun gibt. Haben Sie einen besonderen Zukunftstraum?
Thomas Kiersch: Die Gründung oder Leitung eines Orchesters könnte mich interessieren. Alleine schon deshalb, weil es Unmengen an toller Literatur für Chor gemeinsam mit Orchester gibt. Ein weiterer Wunsch: mir mit einem Projektchor ein Requiem vorzunehmen, sei es von Mozart, Brahms oder Verdi. Derzeit steht aber für mich die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen an erster Stelle. Hier gibt es, gerade für die Traditions-Vereine, eine Menge Nachholbedarf. Es ist wichtig auch die nächste Generation für Musik an sich, und speziell für das Singen im Chor zu begeistern.

Wie man hört, verstehen sich Ihre Chöre auch untereinander gut und kommen immer wieder zu großen Treffen aller Kiersch-Chöre zusammen.
Thomas Kiersch: Stimmt, das ist eine Entwicklung, über die ich mich sehr freue.

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